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Vom 21. April
bis zum 7. Oktober 2001 lädt die brandenburgische Landeshauptstadt in
Gestalt des Maskottchen "Froschkönig Fritz" zur 26. Bundesgartenschau
nach Potsdam ein.
Zum ersten Mal präsentiert sich in Potsdam eine Bundesgartenschau nicht
nur an einem einzigen Standort sondern bezieht Schauplätze der Stadt mit
ein. So bieten sich, um die ganzer Atmosphäre der Bundesgartenschau in
Potsdam zu erleben, neben dem Besuch des Buga -Park auf dem Bornstädter
Feld auch Abstecher zum Alten Markt, zur Freundschaftsinsel, zum früheren
Lustgarten sowie en Spaziergang durch die Innenstadt an. Auch eine Wanderung
durch die Feldflur gehört letztlich dazu.
Alter Markt
Der Alte Markt befindet sich in Sichtweite der Freundschaftsinsel
und des Lustgartens und ist durch die ihn begrenzende mächtige Nicolaikirche
und das Alte Rathaus mit dem weithin sichtbaren Atlas auf dem Dach nicht
zu verfehlen. Ein Abstecher zum Alten Markt lässt sich gut in den Stadtrund
einbinden. Auch bietet sich von hier aus ein guter Blick auf das Gelände
welches einst das Stadtschloss war, von dem jetzt das Fortunaportal wieder
aufgebaut wird. Die Wege zum Alten Markt entlang der Friedrich - Ebert
- Straße oder der Alten Fahrt der Havel sind gut befestigt und mit dem
Rollstuhl befahrbar. Das Gelände ist wegen seiner Abschnitte mit Kopfsteinpflaster
nicht sehr gut für eine Rollstuhltour geeignet.
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Bornstedter Feld
Der Buga - Park auf dem Bornstedter Feld, einem umgestaltetem
früherem militärischem Übungsgelände, ist der Hauptschauplatz der Bundesgartenschau
2001 in Potsdam. Das Terrain ist von der Innenstadt her mit der Straßenbahn
zu erreichen. Mit dem Auto wird man über eine entsprechend ausgeschilderte
Strecken vom westlichen Stadtring der Bundesautobahn 10 direkt hingeleitet.
(siehe: Anreise) Die Wege des Buga - Park sind teilweise asphaltiert,
sonst jedoch gut verdichtet und bieten also für die Fahrt im Rollstuhl
gute Bedingungen. Das Befahren der Wälle wird für Rollstuhlnutzer nicht
empfohlen. Mit entsprechender Schiebehilfe ist es dennoch möglich, über
die an mehreren Stellen vorhandenen längeren Auffahrten auf die Wälle
zu gelangen und sich von dort obern einen Blick über das Ausstellungsgelände
zu gönnen. Auch die Wege auf den Wällen sind asphaltiert und für das Befahren
im Rollstuhl ausreichend breit. Die Pavillons können ebenerdig oder mittels
Rampe auch von Rollstuhlnutzen aufgesucht werden. In den Pavillons steht
ausreichend Bewegungsraum zur Verfügung. Bei starkem Besucherverkehr wird
es jedoch etwas eng. Das gilt insbesondere für die sehenswerte Ausstellung
in der Biosphäre Potsdam, einem 201 Meter langem, 72 Meter breitem und
18 Meter hohem Gewächshaus am Haupteingang, in der man den Anblick tropischer
Pflanzen genießen kann. Rollstuhlnutzer gelangen hier mittels Lift in
die einzelnen Etagen und können dann gemeinsam mit den anderen Besuchern
auf den Wegen durch die Ausstellung wandern. Rollstuhlfahrertoiletten
finden sich bei allen Toilettencontainern, die es auf dem Gelände gibt.
Sie sind also in ausreichender Zahl vorhanden. Folgende Stellen könnten,
außer der bereits erwähnten Auffahrt auf die Wallanlagen für Rollstuhlnutzer
problematisch werden:
· Der
Pavillon der GeLaBau. Die hier vorhandene Rampe weißt eine Steigung
von zehn Prozent sowie eine leichte Querneigung auf.
· Der Pavillon der Imker. Hier gibt es zwischen Rampe und dem
Boden des Pavillon einen deutlichen Absatz.
· Die Gastronomie in den Wallanlagen. Der hier aufgeschüttete
grobkörnige Kies ist mit einem Rollstuhl mit schmaler Bereifung
schwer zu fahren
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Feldflur
Am nordwestlichen Stadtrand von Potsdam werden bei dieser Gartenschau
erstmals landwirtschaftliche Flächen und die dort ansässigen Landwirte
in eine Bundesgartenschau einbezogen. Hier, auf der Bornimer und der Bornstedter
Feldflur, demonstrieren Sonderschauen verschiedene landwirtschaftliche
Bewirtschaftungsformen, die Schönes und Nützliches miteinander verbinden.
Das Gelände bietet sich für einen ausgedehnteren Spaziergang oder eine
Tour mit einem Rollibike an.
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Historische Stadtlandschaft
Die Bundesgartenschau in Potsdam zeigt auch Beispiele für aktive Stadtentwicklung.
Unmittelbar in der Nähe des Bahnhof wurden der Lustgarten des ehemaligen
Stadtschlosses ebenso wie die weiter stadteinwärts gelegenen Flächen des
Platz der Einheit und des Bassinplatz um die Kirche Peter und Paul neu
gestaltet.
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Lustgarten
Für den Übergang zum Lustgarten sollte der Überweg an der Kopfseite der
Bahnhofspassagen genutzt werden. Eine zweite Möglichkeit ist der Weg entlang
der Langen Brücke bis zum Übergang am Filmmuseum, dem früheren Marstall.
Der Lustgarten bietet Möglichkeiten sich auszuruhen und den Blick auf
die Havel zu genießen. Der mit Platten belegte obere Teil wird von dem
südlichen unteren Teil durch eine breite Treppenfront getrennt. An beiden
Enden dieser Treppe stehen für Rollstuhlnutzer jedoch Rampen zur Verfügung.
Vom unteren Teil des Lustgartens aus gelangt der Rollstuhlnutzer dann
auch zur Havel mit der Anlegestelle der Weißen Flotte.
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Orte am Fluss
Nördlich des Bahnhofs und direkt an der Langen Brücke befindet sich die
durch Staudenzüchtungen bekannte Freundschaftsinsel. Sie wurde in Vorbereitung
der Bundesgartenschau wieder in ihrem vollen Glanz zum Leben erweckt.
Zwischen Alter und Neuer Fahrt der Havel gelegen lädt hier inmitten der
Stadt eine ruhige Insel zu einem Spaziergang ein. das Gelände der Freundschaftsinsel
selbst ist eben. Lediglich ihr Zugang von der Langen Brücke her ist abschüssige.
Hier ist eventuell Schiebehilfe erforderlich. Die Wege auf der Insel sind
teils mit Platten ausgelegt, sonst jedoch gut verfestigt. Einzelne stellen
sind wegen Treppen für Rollstuhlnutzer nicht passierbar. Es gibt jedoch
alternative Wege dazu. Ausstellungspavillon und Cafeteria sind ebenerdig,
beziehungsweise über eine Rampe, zugänglich. Auch ein dort befindliches
Blumengeschäft ist über eine Rampe erreichbar. Direkt bei diesem Geschäft
steht eine rollstuhlgerechte Toilette zur Verfügung.
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Es gibt noch viel zu sehen .
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Wer die Bundesgartenschau in Potsdam besucht, ausreichend Zeit für wenigstens
einige weitere der Sehenswürdigkeiten der Stadt und ihres Umlandes einplanen.
Große Teile der Stadt gehören seit 1991 zum UNESCO Weltkulturerbe. Mit
dem Park von Sanssouci, dem Großen Garten und dem Park Babelsberg verfügt
Potsdam über drei weltbekannte Parks. Darüber hinaus hat die brandenburgische
Landeshauptstadt nicht nur mit seiner Innenstadt, dem Holländischen Viertel,
dem Böhmischen Weberviertel, der Russischen Kolonie Alexandrowka und der
Filmstadt Babelsberg noch viel mehr Sehenswertes zu bieten. Über die weithin
bekannte Glienicker Brücke ist es nach Berlin nur eine kurze Strecke.
Wer seinen Besuch der Bundesgartenschau in Potsdam mit einem Besuch der
Hauptstadt verbinden möchte, findet im Service-Teil Adressen für die Vorbereitung
der Reise dorthin. An dieser Stelle jedoch ein paar Tipps für jene, die
sich für "mehr von Potsdam" entscheiden.
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Filmpark Babelsberg
Der Besuch in Potsdam ist eine gute Gelegenheit, einmal die Wiege des
Kinofilm in Deutschland zu besuchen, zu sehen Hans Albers als "Münchhausen"
agierte, Heinz Rühmann seine "Feuerzangenbowle" braute und die Geschichte
vom kleinen Muck verfilmt wurde. Von der Sandmannausstellung über die
Besichtigung des Filmpark - Fundus bis hin zur Tierfilmschule und einer
Stuntshow bietet der Filmpark nicht nur viele Erinnerungen sondern insgesamt
den Rahmen für erlebnistreiche Stunden. Der Filmpark liegt an der Großbeerenstraße
und verfügt über einen eigenen gebührenpflichtigen Parkplatz. Er ist von
der Innenstadt aus mit dem Autobus zu erreichen. Bei Anreise mit dem Auto
von der Bundesautobahn 115 an der Abfahrt Babelsberg / Teltow abgefahren
und von dort aus Richtung Babelsberg angesteuert werden. Die Strecke zum
Filmpark ist ausgeschildert. Das Gelände des Filmpark ist, bis auf einzelne
Nebenwege, gut mit dem Rollstuhl befahrbar. Es gibt jedoch auch Abschnitte
mit Kopfsteinpflasterung sowie mit geringen Steigungen, die jedoch gut
zu bewältigen sind. Zur Besichtigung des Geländes wird ein Shuttle eingesetzt,
welcher auch über einen rollstuhlzugänglichen Wagen (für maximal sechs
Rollstühle) verfügt. Alle Ausstellungshallen sind ebenerdig zugänglich.
Auf dem Gelände gibt es am Haupteingang und im Restaurant "Prinz Eisenherz"
Toiletten für Rollstuhlnutzer. Nicht zu erreichen ist das "U-Boot". Um
diese Attraktion erleben zu können muss man sich vom Rollstuhl aus in
den engen Raum des U-Bootes umsetzen können. Eine Anschrift für weitere
Information befindet sich im Serviceteil des Material.
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Innenstadt
Leute, die lebendige Innenstädte mit ihren Geschäften, Cafes und Gaststätten
mögen, sollten sich Zeit für einen Bummel durch die Brandenburgerstraße
einplanen. Zwischen Luisenplatz im Westen und dem Bassinplatz im Osten
gibt es hier für jeden etwas und viel brandenburgisches Flair. Dazu gehören
auch sehenswerte Innenhöfe, die in Vorbereitung der Bundesgartenschau
wieder aufgefrischt wurden. Etwas zwei Drittel aller Geschäfte in diesem
Bereich sind ebenerdig zugänglich und so bietet sich auch für Besucher
im Rollstuhl viel Abwechselung. Allerdings ist auch Teil dieser Geschäfte
im Inneren für Rollstuhlnutzer sehr enggestaltet. Nach dem Bummel laden
dann Cafe "Alice", "Nancy's Cafe" und das Eiscafe "Gelateria" sowie das
Cafe - Restaurant "Babette" direkt am Brandenburger Tor sowie das Bistro
im Lindenhof zur Rast ein. Alle Häuser sind mit einem Rollstuhl zu erreichen.
Im Cafe "Alice" steht außerdem eine Toilette für Rollstuhlfahrer zur Verfügung.
Insgesamt ist jedoch das Angebot an Gaststätten für Rollstuhlnutzer nicht
so breit wie das der rollstuhlzugänglichen Geschäfte. Damit sollte man
sich gegebenenfalls auf einen Aufenthalt im Außenbereich einer Gaststätte
einstellen. Für Gäste, die mit dem Auto direkt bis in die Innenstadt fahren
möchten, bieten sich die Parkplätze in der Linden- und in der Dortustraße,
zwei Querstraße der Brandenburger Straße an, in denen auch Behindertenparkplätze
zur Verfügung stehen. Rollstuhlzugängliche Toiletten gibt es in der Innenstadt
von Potsdam
· Im
Parkdeck 1 der Tiefgarage am Luisenplatz (erreichbar mittels Lift in
der Nähe des Brandenburger Tor)
· Im Cafe "Alice"
· Als City - Toilette an der Ecke Brandenburger Straße / Dortustraße
· Als City - Toilette in der Hegelstraße, etwa 100 Meter vom
Nauener Tor entfernt
· Im Kaufhaus "Strauss Innovation"
· In einer der Glaspavillon am Bassinplatz (von der Brandenburger
Straße aus rechts neben der Kirche "Peter und Paul")
· Als City - Toilette am Bassinplatz von der Brandenburger Straße
aus links neben der Kirche "Peter und Paul".
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Holländisches Viertel
Nach 1734 durch holländische Bauarbeiter für holländische Einwanderer
als zweite Neustadt errichtet, vermitteln die inzwischen weitgehend restaurierten
Gebäude noch heute in Potsdam den Eindruck, in den Niederlanden zu sein.
Das Gelände ist mit dem Rollstuhl insgesamt gut befahrbar und es gibt
ausreichend abgesenkte Stellen an den Bordsteinen. Allerdings sind die
Straßen auch dicht zugeparkt uns so ist nicht jede Möglichkeit, die Straßenseite
zu wechseln auch jederzeit nutzbar. Die Mehrzahl der Geschäfte und Gaststätten
sind in diesem Stadtteil, außer einigen Läden im westlichen Teil der Mittelstraße
(Richtung Friedrich - Ebert - Straße) und der Touristinformation, nur
nach Überwinden einer Stufe oder eines Absatzes zugänglich. Rollstuhlzugänglich
ist auch die in diesem Viertel in der Benkertstraße befindliche Städtische
Gemäldesammlung. Die zweites Etage des Ausstellungsgebäudes ist mittels
Lift auch für Rollstuhlnutzer zu erreichen. Im Parterre gibt es eine rollstuhlzugängliche
Toilette. Neuer Garten Der zwischen Jungfernsee und Heiligen See liegende
Neue Garten ist, da sein Gelände fast völlig eben ist, für einen Spaziergang
als Rollstuhlnutzer besonders geeignet. Unmittelbar am Stadtzentrum gelegen
ist er auch problemlos zu erreichen. Das wohl bekannteste Gebäudes dieses
Parks dürfte das Schloss Cecilienhof sein, in dem das Potsdamer Abkommen
unterzeichnet wurde. Die untere Etage dieses Hauses ist ebenerdig und
zu gut mit dem Rollstuhl zu befahren. Nur am Eingang muss eine Stufe überwunden
werden, wozu jedoch eine mobile Rampe zur Verfügung steht. Gruppen mit
mehreren Rollstuhlfahrern sollten ihren Besuch dennoch beim Besucherzentrum
der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten anmelden. Unmittelbar am
Schloss Cecilienhof gibt es eine rollstuhlgerecht Toilette. Auch das im
Park befindliche Marmorpalais verfügt über schwellenlose Zugänge zu den
einzelnen Räumen im Inneren. Der Zugang zum Gebäude erfolgt für Rollstuhlfahrer
mittels mechanischer Hubbühne. Ein beabsichtigter Besuch des Marmorpalais
sollte also beim Besucherzentrum der Stiftung Preußische Schlösser und
Gärten avisiert werden.
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Park Sanssouci
Er zählt unbestritten zu den bekanntesten Parks und einen Spaziergang
durch die Anlagen sollte der Besucher nicht versäumen. Das Gelände ist
über die Eingänge am Obelisk (Schopenhauerstraße) oder am Grünen Gitter
(Luisenplatz) unmittelbar von der Stadt aus gut zu erreichen. Bei Anreise
mit der S-Bahn empfiehlt sich, bis Bahnhof "Wildpark" zu fahren und dann
den Eingang am Neuen Palais zu benutzen. Auch bei Anfahrt mit dem Auto
dürften in der angrenzenden Geschwister - Scholl - Straße und den Parkplätzen
am Neuen Palais die Aussichten, eine Parkplatz zu finden, am größten sein.
Insgesamt ist das Gelände des Parks weitgehend eben und mit den gut verfestigten
Wegen für eine Rundfahrt im Rollstuhl geeignet. Allerdings gibt es im
Bereich des Schloss Sanssouci, und der historischen Mühle Strecken mit
erheblichen Steigungen. Dieser Abschnitt sollte nur mit einem Elektrorollstuhl
oder kräftiger Schiebeunterstützung aufgesucht werden. Während die neuen
Kammern ebenerdig zugänglich sind und es für das Schloss Sanssouci und
das Neue Palais Hilfsmittel für Rollstuhlnutzer gibt, welche auch diesen
Besuchern die Besichtigung dieser Gebäude ermöglichen, ist es in anderen
Häusern schwierig, sich dort mit einem Rollstuhl zu bewegen oder in die
Häuser zu gelangen. Näher Auskunft dazu erteilt die Stiftung Preußische
Schlösser und Gärten oder sie ist im Besucherzentrum an der historischen
Mühle zu erhalten, wo auch eine Toilette für Rollstuhlnutzer zur Verfügung
steht.
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Russische Kolonie "Alexandrowka"
Die Siedlung befindet sich (stadtauswärts) rechts der Nedlitzer Straße
gegenüber des Bornstedter Felds, dem Kerngebiet der Bundesgartenschau,
und ist so bei der Fahrt zum Ausstellungsgelände kaum zu übersehen. Ursprünglich
im Jahre 1826 für zwölf russische Sänger gebaut, bieten die mit Holz verkleideten
und mit russischen Motiven verzierten Häuser der nach Zar Alexander benannten
Kolonie den Eindruck eines alten russischen Dorfes. Das weitläufige Gelände
ist für einen erholsamen Spaziergange gut geeignet. Die Wege sind mit
einem Rollstuhl insgesamt gut befahrbar. Die zur Siedlung gehörende Russisch
Orthodoxe Kirche findet sich auf dem angrenzenden Pfingstberg. Der Weg
dorthin führt über eine leicht ansteigende Strecke. Allerdings gibt es
hier hinderliche Querrinnen. Das Kirchengebäude selbst ist nur über Stufen
zugänglich.
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Schiffsreise
Brandenburg ist für seine seenreiche Landschaft bekannt und so ist es
kaum verwunderlich, dass auch seine Landeshauptstadt Potsdam von vielen
Seen umgeben. Für eine Schiffsreise auf den Gewässern um Potsdam bietet
das Motorschiff "Paretz" der Weißen Flotte Potsdam Rollstuhlfahrern die
entsprechenden Rahmenbedingungen. Weitere Auskünfte dazu erteilt das Servicebüro
der Weiße Flotte Potsdam (Anschrift siehe Serviceteil).
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Information zum Besuch der Bundesgartenschau
Auskünfte,
Zusatzinformation über die Bundesgartenschau, Veranstaltungen des umfangreichen
Programm sowie zu den Dienstleistungsangeboten sind unter folgenden Anschriften
zu erhalten:
Bundesgartenschau Potsdam 2001 GmbH
Postfach 60 03 64 14403 Potsdam Tel. 0331 - 20 010 Fax 0331 - 20 01 111
E-Mail. Buga2001@t-online.de
Informationen im Internet sind unter der Adresse www.bugapotsdam2001.de
zu bekommen.
Das Service-Center der Bundesgartenschau 2001 in Potsdam ist unter der
Rufnummer
01805 - 777 550 (0,24 DM/min) telefonisch zu erreichen.
In der Zeit von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr (Montags bis Freitag) und Samstags
von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr sind auch folgende Anschlüsse besetzt:
Tel. 0331 - 20 013 Fax 0331 - 20 014
Per E-Mail können Anfragen an folgende Adressen gerichtet werden:
buga2001-service@bugapotsdam2001.de
buga2001-service@tmb-brandenburg.de
Mehr Informationen zu Brandenburg und seinen Sehenswürdigkeiten sowie
zu den Angeboten von Hotels, Gaststätten und Cafe gibt es im Internet
unter den Adressen:
www.reiseland-brandenburg.de
www.tmb-brandenburg.de
sowie auf dem Postweg unter der Anschrift:
Tourismus Marketing Brandenburg Informations- und Buchungsservice
Am Neuen Markt 1 - Kabinettshaus
14467 Potsdam
Tel. 0331 - 20 04 747 Fax 0331 - 2 98 73 28
hotline@reiseland-brandenburg.de
hotline@tmb-brandenbvurg.de
Für spezielle Anfragen zu Angeboten der Stadt Potsdam ist Potsdam Information
der richtige Ansprechpartner.
Diese Stelle ist zu erreichen unter:
Potsdam Information
Friedrich - Ebert - Straße 5
14467 Potsdam
Tel. 0331 - 27 55 80 oder Tel. 0331 - 27 55 855, Fax 0331 - 27 55 899
E-Mail: information@potsdam.de
Internet: www.potsdam.de
Für Besucher der Bundesgartenschau und der Stadt Potsdam, die spezifische
Auskünfte benötigen, können diese über folgende Rufnummern erhalten:
· Blind und visuelle eingeschränkt Tel. 0331 - 295 184
· Gehörlos Tel. 0331 - 27 000 10 / Fax 0331 - 27 000 11
Der öffentliche Personennahverkehr in Potsdam bietet auch seinen
Fahrgästen mit Mobilitätseinschränkungen gute Bedingungen. Die eingesetzten
Autobusse sind alle mit einem Rollstuhl befahrbar. Ebenso ist ein großer
Teil der Straßenbahnen mit Niederflurtechnik ausgestattet.
Probleme können hierbei jedoch dadurch entstehen, dass noch nicht alle
Haltestellen einen eigenen Bahnsteig besitzen. Dementsprechend wären die
Straßenbahnhaltestellen "Dortustraße", "Hans-Sachs-Straße", "Im Bogen",
" Brandenburger Straße", "Nauener Tor", "Rathaus", "Reiterweg/Alleestraße"
und "Humboldtring" für nicht gehfähige Fahrgäste zu meiden. Fahrplanauskünfte
und weitere Information sind über folgende Anschrift zu erhalten:
ViP Verkehrsbetrieben Potsdam GmbH
Holzmarktstraße 6 / 7 - 14467 Potsdam
Tel. 0331 - 23 750 Info - Tel. 0331 - 23 75 275 - Fax 0331 - 29 17 06
Internet: www.vip-potsdam.de
Größere Reisegruppen können ihren Besuch in Potsdam anmelden und die Nutzung
des öffentlichen Personennahverkehrs absprechen. Dabei helfen weiter:
Im Bereich Straßenbahn: Frau Wandtke Tel. 0331- 23 75 260
Im Bereich Autobus: Herr Rotha Tel. 0331- 23 75 260
Die Tageskarte für den Besuch der Bundesgartenschau kostet für Erwachsens
21 DM.
Schwerbehinderte ab einem anerkannten Grad der Behinderung von 80 Prozent
erhalten eine Ermäßigung und zahlen 16 DM für eine Tageskarte.
Die Begleiter von schwerbehinderten mit den Merkzeichen "H" oder "B" in
ihren Ausweisen haben freien Eintritt. Auch die Tageskarte schließt die
kostenlose Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel ein.
Die Bundesgartenschau. Am Haupteingang zum Buga - Gelände am Bornstedter
Feld gibt es einen Behinderten - Service, der täglich von 9.00 Uhr bis
18.00 Uhr besetzt ist. Hier gibt es Informationen in Braille - Schrift
und Tonbandkassetten für seheingeschränkte Besucher. Besucher mit Geh-
und Steheinschränkungen können hier gegen Vorlage des Personal- und des
Schwerbehindertenausweises kostenfrei Rollstühle für den Besuch der Bundesgartenschau
ausleihen. Die Zahl der zur Verfügung stehenden Rollstühle ist jedoch
begrenzt und deshalb sollte der Bedarf vorher beim Buga - Besucherdienst
angemeldet werden.
Tel. 0331 - 20 01 181
Tel. 0331 - 20 01 182 Fax 0331 - 20 01 - 29 31
Auch Führungen über das Buga - Gelände mit einem Gebärdendolmetscher können
hier angemeldet werden. Besuchern mit eingeschränkter Gehfähigkeit steht
außerdem die Möglichkeit offen, das Gelände im Velotaxi zu erkunden. Die
Fahrzeuge können am Haupteingang für Preise von bis zu 15 Mark je Person
für eine 30minütige Tour gemietet werden. (Siehe auch: Weitere Information).
Die Landeshauptstadt Potsdam grenzt direkt an den Süden der Hauptstadt
Berlin. Somit ist auch die Anreise über Berlin eine Option für die Besucher
der Bundesgartenschau in Potsdam. Informationen über Berlin und die Angebote
der Hauptstadt erhält man von:
Berlin Tourismus Marketing GmbH
Am Karlsbad 1 - 10785 Berlin
oder im Internet unter www.berlin-tourism.de
.
Für den direkten Kontakt stehen zur Verfügung:
Telefonrufnummer: 030 - 26 47 480
Hotline für Informationen (2,42 DM/min): 0197 - 54 040
Hotline für Reservierungen: 030 - 26 47 480
E-Mail - Adresse: information@btm.de
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Anreise
Für die Anreise aus größerer Entfernung bietet sich der Flug zu einem
der drei Berliner Flughäfen an. Die Flugauskunft der Berliner Flughäfen
ist unter der Rufnummer 01805 - 00 01 86 zu erreichen. Die Serviceleistungen
für die Fluggäste werden auf den Berliner Flughäfen von der Global Ground
erbracht. Dieses Unternehmen ist telefonisch unter folgenden Rufnummern
zu erreichen:
Berlin - Schönefeld 030 - 60 91 51 12
Berlin - Tegel 030 - 88 75 64 08
Berlin - Tempelhof 030 - 69 51 34 50
Bei einer Anreise mit der Bahn erteilt der Mobilitätsservice der Bahn
(Tel. 01805 - 512 512) die gewünschten Auskünfte.
Auskünfte zum regionalen Nahverkehr erhält der Besucher unter
Tel. 0331 - 290 68 812
Oder 01803 - 19 41 95
Die Fahrt von Berlin nach Potsdam ist auch für mobilitätseingeschränkte
Besucher im wesentlichen kein Problem. Informationen zu rollstuhlzugänglichen
Bahnhöfen er Berliner S-Bahn findet man im Internet unter www.s-bahn.de
und entsprechende Auskünfte im Bezug auf die Autobus-Linien gibt es unter
www.bvg.de/mobiltaet.html . Auf dem Postweg oder
per Telefon werden die Anfragen beantwortet unter den Anschriften:
Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)
Potsdamer Straße 188 - 10783 Berlin
Tel. 030 - 19 449
Internet: www.bvg.de - E-Mail: info@bvg.de
S - Bahn Berlin GmbH
Invalidenstraße 19 - 10115 Berlin
Tel. 030 - 297 19 843 - Fax 030 - 29 74 38 31
Internet: www.s-bahn-berlin.de
Mit dem Auto gelangt man über die Bundesautobahnen 2, 9 10 und 115 nach
Potsdam. Für die Anfahrt zum Gelände der Bundesgartenschau sollte die
Abfahrt "Potsdam - Nord" (Abfahrt Nummer 25) auf dem westlichen Autobahnring
(A 10) genutzt werden. Durch die Hinweisschilder wird der Besucher über
die Bundesstraße 273 von hier aus zum Haupteingang am Bornstedter Feld
geleitet wo es auf dem Parkplatz vor dem Haupteingang auch entsprechende
Behindertenparkplätze gibt. Auf diesem Parkplatz sind sieben Mark an Parkgebühren
zu zahlen.
Für den Besuch der Innenstadt bietet sich für Autofahrer auch an, von
der Abfahrt Potsdam - Süd / Michendorf des südlichen Autobahnringes der
A 10 über die Bundesstraße 2 nach Michendorf und Potsdam - Zentrum / Babelsberg
zu fahren. An der zweiten Ampelkreuzung wäre dann links in Richtung Zentrum
/ Spandau an der nächsten Straße (hinter dem Gebäude mit der Reklameschrift
"Netto Markt") rechts abzubiegen. So findet man nun rechts die Tiefgaragen
der Bahnhofspassagen und links einen gebührenfreien Parkplatz. Diese Parkmöglichkeiten
befinden sich dicht am Lustgarten und dem Ausstellungsgelände "Orte am
Fluss". Auch sind von hier aus die innerstädtischen Nahverkehrsmittel
gut zu erreichen.
Bei der Ausfahrt von diesen Parkplätzen darf jedoch nur in Richtung Innenstadt
abgebogen werden. Stadtauswärts ist um den Bahnhof herum unter der Langen
Brücke hindurch zu fahren um so die Stadt in Richtung Süden wieder verlassen
zu können.
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Weitere Information
Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten hält für Besucher mit Mobilitätseinschränkung
sowie für seheingeschränkte Besucher spezielle Angebote bereit. Mehr Auskünfte
dazu gibt es unter folgender Anschrift:
Stiftung Preußische Schlösser und Gärten
Berlin Brandenburg - An der Historischen Mühle
Postfach 601 462 - 14414 Potsdam
Tel. 0331 - 96 94 200 Fax 0331 - 96 94 107
Internet: www.spsg.de
Spezielle Fragen von Besuchern mit Mobilitätseinschränkungen beantwortet
Frau Wilma Otte (Tel. 0331 - 96 94 194 / Fax 0331 - 96 94 106)
Sachkundiger Ratgeber für alle Besucher der Hauptstadt Berlin mit Mobilitätseinschränkung
ist Movado e.V. - das Projekt barrierefreies Berlin.
MOVADO e.V. Projekt barrierefreies Berlin
Langhansstraße 64 - 13086 Berlin
Tel. 030 - 4 71 30 22 - Fax 030 - 4 73 51 45
Internet: www.movado.de
Auskünfte für weitere Information zu hier außerdem erwähnten Reisezielen
sind unter folgenden Anschriften zu erhalten:
Filmpark Babelsberg
Postfach 90 03 34 - 14439 Potsdam
Hotline 01805 - 34 56 72 ( 0,24 DM/min) - Fax 01805 - 34 56 77 ( 0,24
DM/min)
Internet: www.filmpark.de - E-Mail:
info@filmpark.de
Weiße Flotte Potsdam GmbH
Servicebüro
An der lange Brücke - 14467
Potsdam Tel. 0331 - 275 92 10 - Fax 0331 - 29 10 90
Internet: www.weisse-flotte-potsdam.de
- E-Mail: service@weisse-flotte-potsdam.de
Velotaxi - BUGA - Büro
Georg - Hermann - Allee 99 - 14469 Potsdam
Tel. 0331 - 20 01 701 - Fax 0331 - 20 01 702 - Ruf - Service: 0172 - 32
33 555
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Unterkünfte
Nach den Übersichten des Tourismusverbandes verfügen folgende Hotels und
Pensionen in Potsdam und dem näheren Umfeld der Stadt über rollstuhlzugängliche
Zimmer:
Apartment-Hotel Bornimer Hof - Rückertstraße 31 - 14469 Potsdam
Tel. 0331 - 54 96 60 / Fax 0331 - 549 66 15
Art'otel potsdam - Zeppelinstraße 136 - 14471 Potsdam
Tel. 0331 - 98 150 / Fax 0331 - 98 15 555
Hotel Ascot Bristol - Asta-Nielsen-Straße 2 - 14480 Potsdam
Tel. 0331 - 66 910 / Fax 0331 - 66 91 200
Internet: www.ascot-bristol.de
/ E-Mail: info@ascot-bristol.de
(barrierfreies Hotel)
Astron Hotel Berlin/Potsdam - Zehlendorfer Damm 190 - 14532 Kleinmachnow
Tel. 033203 - 490 / Fax 033203 - 499 00
Best Western Parkhotel Potsdam - Forststraße 80 - 14471 Potsdam
Tel. 0331 - 981 20 / Fax 0331 - 981 21 00
Courtyard by Marriott Hotel Teltow - Warthestraße 20 - 14513 Teltow
Tel. 03328 - 44 00 / Fax 03328 - 440 440
Dorint Hotel Sanssouci - Jägerallee 20 - 14469 Potsdam
Tel. 0331 - 27 40 / Fax 0331 - 274 10 00
Gaststätte und Pension Froschkasten - Kiezstraße 3-4 - 14467 Potsdam
Tel. / Fax 0331 - 2913 15
Hotel Griebnitzsee - Rudolf-Breitscheid-Straße 190-192 - 14482 Potsdam-Babelsberg
Tel. 0331 - 70 910 / Fax 0331 - 70 91 11
Hoffbauer-Stiftung, Freizeitheim "Häuschen mit Rampe" - Hermannswerder
2b - 14473 Potsdam
Tel. 0331-2 31 32 21 / Fax 0331-2 31 32 20
Inselhotel Potsdam-Hermannswerder - 14473 Potsdam
Tel. 0331 - 23 200 / Fax 0331 - 23 20 100
Hotel Mercure - Lange Brücke - 14467 Potsdam
Tel. 0331 - 27 22 / Fax 0331 - 29 34 96
Pension Mark Brandenburg - Heinrich-Mann-Allee 71 - 14467 Potsdam
Tel. 0331 - 88 82 30 / Fax 0331 - 8 88 23 44
Seminaris SeeHotel Potsdam - An der Pirschheide - 14471 Potsdam
Tel. 0331 - 90 900 / Fax 0331 - 90 90 900
Jugendgästehaus "Siebenschläfer" - Lotte-Pulewka-Straße 41 - 14473 Potsdam
Tel. / Fax 0331-74 11 25
Sol Inn Hotel Michendorf - Potsdamer Straße 96 - 14552 Michendorf
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Steigenberger MAXX Hotel Sanssouci Potsdam - Allee nach Sanssouci 1 -
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